Heute bin ich nach meinen Forenbeiträgen gefragt worden.

Ich verkünde hiermit, dass ich fertig bin. 3 Stück wurden gefordert und ich hab 6 geschrieben.

Ich habe beschlossen meinen allerersten Beitrag für die Hochschule heute hier einmal einzustellen. In den nächsten Tagen stelle ich die übrigen ein.

Das Forum ist unserer Lernplattform. Jeder Basa online Student muss verpflichtend, pro Modul 3 Forenbeiträge verfassen. Diese müssen immer wissenschaftlich bearbeitet sein, also alles mit Quellen belegt.

 

Mein erster Beitrag:

Wenn es um einen der ersten „Sozialarbeiter“ geht, denke ich, dass Jesus von Nazareth als einer der Ersten zu nennen ist. In der Bibel finden sich eine Vielzahl von Beispielen der Hilfe in sozialen Notlagen, Armenspeisung (Johannes 6) und auch Heilung (Matthäus 9,35 und 15,30-37)und Lukas 10, 30-37)

Soziale Ungerechtigkeiten oder Notlagen lassen sich in 2 Formen unterscheiden.

Erstens die Materielle, also schlicht weg die Nahrung zum Überleben.

Und zweitens das Fehlen von sozialen Ressourcen, mit dem Problem, dass der Notleidende nicht in der Lage ist, sich selber zu versorgen, sei es aus Alter, Jugend oder Gebrechen.

Die Hilfe in der Notlage ist jedoch nicht nur das Speisen der Hungernden oder das Heilen der Leiden der Gebrechlichen, sondern es geht auch um Anteilnahme. Auch diesen Aspekt finden wir im Leben und Wirken des Jesus von Nazareth (Matthäus 9, 9).

Ferner erkennen wir im Leben Jesus den lehrenden-, beratenden Aspekt (Lukas 10, 37)

Materielle Güter (Nahrung); Hilfe in Krankheit, Alter und Notsituationen (medizinische Versorgung) und Beratung sind Hilfen in Notlagen (vgl. Skript S.5). All diese Hilfen bietet Jesus von Nazareth den Notleidenden an.

Mit und durch das Leben Jesus von Nazareth, oder je nach Glaubensrichtung, durch die Entstehung der Kirche in Anlehnung an das Neue Testament ist es im Mittelalter eine christliche Pflicht Fürsorge und Almosen zu betreiben.

Wobei es unter Jesus, meiner Meinung auch darum ging, eine Situation zu verändern, in dem durch Heilung der Not leidende Mensch seine Situation nun selbst verbessern kann. Dem entgegensteht die Aussage (im Skript Seite 6; 1.1.3) es gibt einen von Gott vorbestimmten Armutsstand.

 

Es gab ja eine Reaktion auf den Beitrag

 

ZITAT von XYZ….

Ich finde es schwierig aus der Bibel zu zitieren, falls Du das als wissenschaftlichen Beleg angibst. Die Bibel ist ja kein Forschungsergebnis sonder eher Erzählungen, Überlieferungen. Und wir Christen glauben, dass es so war.

Meine Antwort…..

Es ging mir nicht darum, ob die Bibel als wissenschaftlicher Beleg gilt, es geht mit eher darum, das Jesus / die Bibel die „Theorie“ der damaligen Zeit war. Theorie sehe ich in dem Zusammenhang als schlüssiges Weltgefüge( des Mittelalters), das versucht das Handeln in der damaligen Zeit zu regeln. In gewisser Weise eine moralische Lebensanleitung.

Die Veränderer der damaligen Zeit lebten und wirkten in Klöstern. Zur damaligen Zeit dem einzigen Ort der Lehre.

Für sie war die Bibel wahr, denn er waren Christen.

Mir geht es nicht darum, ob Jesus so gelebt hat wie es im Neuen Testament  steht, es ist nicht wichtig ob alle Geschichten wirklich so geschehen sind. Ich finde nur, daß ein Bild, eine Idee in die Köpfe der Menschen gekommen ist, das zeigt, das „soziale Arbeit“ in Sinne von Notlagenlinderung (siehe Kuhlmann, S.5) notwendig ist.

 

Die reine Almosensammlung im Mittelalter bietet nur materielle Hilfe. Der Christliche Gedanke der Anteilnahme und der Hilfe zur Selbsthilfe entwickelte sich erst in der Neuzeit, als sich das Weltbild änderte und eben nicht mehr Armut als von Gott gegeben angenommen wurde. (vgl.Kuhlmann, Carola, Basistext, S.8ff)

 

Thomas von Aquin und seine Almosenlehre basieren auf seinen Erfahrungen und seinem erlernten Wissen, das mit Sicherheit, er war Dominikaner, ein Studium der Bibel und damit des neuen Testamentes enthielt.

Aquin unterschied in seinen Almosen. Es gab geistige, für ihn die Bedeutsameren, und es gab leibliche, die zum Überleben eines, in einer existenzbedrohten Situation befindlichen, Menschen die Wichtigeren waren

Seine geistigen Almosen waren:

  • Den Unwissenden lehren
  • Den Zweifelnden beraten
  • Den Traurigen trösten
  • Den Sünder bessern
  • Dem Beleidiger nachlassen
  • Die Lästigen und Schwierigen ertagen
  • Für alle beten

(ebd. S.7)

Ich finde, das es sich hierbei sehrwohl um Hilfen zur Selbsthilfe handelt, jedenfalls in der Theorie, mit der Geschichte des Jesus von Nazareth, als erstem „Sozial Arbeiter“.

Ob diese Geschichten nun war sind oder nicht, ist für mich irrelevant, denn im Mittelalter galten sie als wahr, und damit Jesus als existent.

 

 

Forenbeiträge O1

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